Gedankenkotze zum Mittwoch – Generation Y

Hallo Ihr Zuckerpuppen da draussen

Als ich heute für meine Seminararbeit recherchiert habe bin ich auf das Thema Generation Y ( ausgesprochen why) gestossen. Ich gehöre also auch zu dieser besagten Generation, welche alle Leute dazugehören die in den 90er Jahren geboren wurden. Mein Hauptthema in meiner wissenschaftlicher Arbeit ist, wie Social Media unsere Psycho und vorallem die der Jugendlichen beeinflusst. Das Social Media wie Twitter, Bloggen und Instagramen für meine Generation Y zur Tagesordnung gehören ist mir bewusst, denn ich zähle mich ja als absoluter Tschankiii dazu, dass aber Social Networking auch schwer an unserer Psyche nagt wusste ich nicht.

Darum wird das Thema Generation Internet, 24h connected, dauernd in den Medien besproch und diskutiert, aber keiner kommt auf eine wirkliche pausible Erklärung, wie schlecht das Internet für die Jugend ist. Ich habe mir ebenfalls Gedanken zu diesem schwierigen Thema gemacht und mir ein paar Punkte rausgesucht was uns wirklich zu denken geben soll.

1. Magersuchtswahn/ Fitnesswahn auf Instagram: Das „nur“ noch 52% der Bevölkerung an Übergewicht leiden ist ja sehr positiv aber diese immer grösser werdende hääälthy Nation ist in meinen Augen sehr beunruhigend. Ich weiss ja selber wie es ist wenn man fett ist und sich nicht wohl fühlt, da rate ich jedem einen, für sich selbst, gesunden Weg zur Abnahme zu finden, dass unterstütze ich natürlich vollkommen. Wenn es jedoch darum geht das 15Jährige Mädels, welche sich noch in der körperlichen Entwicklung befinden, plötzlich nur noch Salat fressen und alles mögliche probieren um eine Lücke zwischen ihren Beinen zu bekommen, werde ich dann stinkig und traurig. Jedes Mädchen sollte für sich den richtigen Weg finden und nicht irgendwelche Diäten und Trends hinterher rennen, wie die gerade trendigy Stoffwechselkur. Klar gibt es auch positive Ernährungsprogramme wie Liveitliftit welches ich zur Zeit absolviere, dass hätte ich ja auch nicht kennenlernen dürfen ohne Instagram. Fazit zu Punkt eins: Es ist schön eine grosse Hääälfiiigirls Gruppe auf Instagram zu haben jedoch sollte es sich nicht ins negative Verändern.

2. Kaufssucht und Identitätsfindung: Ebenfalls findet man auf Instagram immer wieder Görls wie Dagibee welche Produkte geschenkt bekommen und und und… Maaaan ich finde das so scheisse, dass Mädels auf so einer Plattform rein nur noch Marketinghuren sind. Klar muss ich für meine zukünftige Marketingausbildung auch wirtschaftlich denken aber viele vergessen, dass die meisten Ladies, welche diesen Youtubesternchen folgen, erst 15 oder noch jünger sind. Sie vergöttern ihre „Stars“ und wollen alles haben was diese auch besitzen. Schneidet Dagi die Haare kurz, schneiden die Teenies sich auch die Haare ab, färben sich plötzlich alle die Haare bunt, ist das der neue Trend. Wo bleibt denn unsere ganze eigene Identität? Jeder Mensch, vorallem Boys and Girls in der Pupertät sollten sich selbst als Individum entwickeln dürfen und können, aber irgendwie habe ich das Gefühl ist das heute eine grosse Herausforderung. Ich persönlich lasse mich auch gerne von Instagram und den ganzen Blogs inspieren aber meine eigene Note, ich als Individum bleibt erhalten.

Irgendwie bin ich von Instagram und den ganzen anderen grossen Social-Media-Plattformen enttäuscht. Klar ist es einer der grössten Vermarktungsformen der Welt geworden, die Welt rückt dank der Globalisierung immer näher zusammen, aber der eigentliche Sinn von Instagram und co ist schon lange nicht mehr der gleiche. Instagram beeinflusst unser Konsumverhalten enorm, ich entdecke mich selbst immer wieder auch dabei ein Produkt, welches einer Nutzerin zur Verfügung gestellt wurde, nach zu kaufen, aber ihr werdet keinen objektiven Testbericht lesen können, denn sonst würde die Nutzerin ja die Kooperation verlieren. Instagram und co sind alles nur Scheinwelten in der wir Leute sein können die wir doch eigentlich gar nicht sind. Irgendwie erschreckend und pervers zu gleich, wenn plötzlich nur noch hääälthy göööörls mit den gleichen Klamotten rumlaufen würden ohne einen Funken selbstachtung und eigener Style. Darum können viele Kids und Teenies aber auch Erwachsene keinen Unterschied mehr zwischen der Online- und Offlinewelt finden. Face-to-Face-Gespräche verschwinden und wir verlernen uns richtig zu unterhalten miteinander. Lasst mich eine kurze Geschichte aus München erzählen. Da läufst du als Einheimischer, aber getarnt als Tourist durch deine eigene Stadt und ich liebe es ja die Leute zu beobachten. Was aber erschreckend ist, jeder Idiot steht da und glotzt in sein bescheuertes Smartphone(mich dazugezählt). Eine Gruppe von 5 Mädels an der Zahl, sitzend am Boden, warten auf irgendjemand, keiner redet von den Ladies, jede schaut in ihren blinkenden Smartphonebildschirm. Ist das die Generation Y welche wir uns gewünscht haben? Nein bestimmt nicht, deswegen heisst die Generation ja auch WHY? Klar haben wir durch das Internet und die globale Vernetzung extrem viel Informationsfluss und es erleichtert für internationale Firmen die arbeit extrem, ebenfalls Ideal für Schule und Studium, da Recherchen 1000 mal leichter gehen auch ich möchte das Internet inklusive Twitter etc. auch nimma missen, jedoch sollte man sich öfters mal ein Wochende Offline melden und die Welt da draussen geniessen, ein paar Stunden mit echten Freunde ohne vermarkten Handtaschen und geschenktem Marketingscheiss verbringen, ein paar nette vier-Augen-Gespräche führen, bis ich dann am Montag wieder mein hääääälfi Frühstück ganz Instagramlike fotografiere und meine Hashtääägs verteile. In diesem Sinne bin ich dann mal Offline.

Häääschtag Servus, Hääääschtag pfiat eich

Eure Sabrina

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