Die Welt liegt uns zu Füssen

Da sitze ich in meinem kleinen Apartement in der schönsten Stadt überhaupt, die Regentropfen peitschen an mein Fenster und meine Gedanken kreisen um die letzten paar Wochen, denn die waren echt abenteuerlich. Der Fernsehr läuft im Hintergrund aber ich habe des Bedürfnis meine Gedanken in die Tasten zu hauen. Irgendwie hatte ich immer des Gefühl mein Leben wäre perfekt. Neue Wohnung, tolle Freunde, neue Bekanntschaften, neues Leben, neue Herausforderungen, neuer Job und neues Studium. Jedoch musste ich schmerzlich erfahren wie es ist seine erste eigene Wohnung zu besitzen, ganz ohne Freund und Partner der schon lange in der Wohnung zuvor gewohnt hat, ohne geregeltes Einkommen und ohne Eltern die alles Regeln in einer Grossstadt. München, dahoam und doch so fremd. Irgendwie fühle ich mich wie ein kleines Kind, ja gar wie Kevin, alleine in der glitzernden Welt einer Stadt. Das nächtliche Entdecken von neuen Kneipen und Bars in deinem „neuen“ Viertel, in dem ich doch eigentlich die Hälfte meiner Kindheit verbracht habe, das herumschlagen von Passbehörden und KVR-Mitarbeitern. Aufgaben und Herausforderungen die früher alles Mama und Papa erledigt haben. Umzüge sind ja toll aber sie lassen dich erst recht ganz schnell Erwachsen werden. Ist die Miete jeden Monat auch pünktlich bezahlt und wie teuer wird die Handyrechnung dieses Mal? Fragen über Fragen die einem als Student das Leben schwer machen. Wenn du aus einer 3 Zimmer Wohnung dann plötzlich nur noch ein Zimmer bewohnst fühlst du dich echt wie der letzte Student. Es ist aber genauso spannend jeden Cent umdrehen zu müssen, bevor man was kaufen kann. Leute ich sag euch, wenn ich eines gelernt habe dann ist es des mit 3 Euro ein 3-Gänge-Menü zu zaubern. Einfach mal glücklich sein mit einem halb vollen Kühlschrank, ned mit einem halb leeren. Verzichten und doch das Leben geniessen, schliesslich möchte ich eine gute Marketing Studentin abgeben und der Alkohol muss mal im Regal bleibn. Leider gibt es Menschen in deinem Leben die bleiben und welche die gehen. Die letzten paar Tage habe ich oft nachgedacht und man muss manchmal einen Frühlingsputz in seinem Leben machen und alles Alte und Leute die man nicht mehr braucht ausmisten. Wahre Freunde lieben dich nicht, weil du jedes Weekend Party mit ihnen machst und Geld ausgibst, nein sie könne auch für 9 Euro mit dir Mittagessen gehen und es ist einfach nur schön weil man zusammen ist. Auch wenn ich heute wiedermal schmerzlich belehrt werden musste, dass es Menschen gibt die falsch sind und dich nur wegen eines Vorteils lieben, weiss ich welchen Freunden ich vertrauen kann und welche Menschen eben dem Frühlingsputz weichen mussten. Also Gedankenkotze zum Montag: Wahre Freunde lieben dich ned wegen deines Geldes wegen oder wie oft du weggehst, sondern weil sie dich so lieben wie du bist und deine Lebensveränderungen akzeptieren.

Eure Sabrina

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